QR Code mit Logo erstellen – ohne dass er unlesbar wird
Ein Logo in der Mitte macht aus einem anonymen schwarzen Quadrat ein Markenelement — und es funktioniert, weil QR-Codes eine eingebaute Fehlerkorrektur haben. Ein Teil der Fläche darf verdeckt sein, ohne dass die Information verloren geht.
Diese Reserve ist allerdings endlich, und sie wird gleichzeitig von Druckqualität, Größe und Untergrund beansprucht. Wer sie voll fürs Logo ausreizt, hat bei schwachem Licht oder auf mattem Papier keinen Puffer mehr.
Code mit Logo gestaltenSo bettest du ein Logo sicher ein
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Fehlerkorrektur auf Q oder H setzen
Stufe Q verkraftet rund 25 % Störung, Stufe H rund 30 %. Für Codes mit Logo ist Q das sinnvolle Minimum; H nimmt man bei kleinen Codes, glänzenden Oberflächen oder Textildruck.
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Logo klein halten
Als Obergrenze gelten etwa 20 % der Codefläche, also rund ein Fünftel der Kantenlänge im Quadrat. Die Fehlerkorrektur muss auch Fingerabdrücke, Falze und Druckschwankungen abfangen — sie gehört nicht allein dem Logo.
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Mittig platzieren, mit weißem Rand
Das Logo gehört in die Mitte, nie über die drei großen Positionsmarker in den Ecken. Ein schmaler heller Rand um das Logo trennt es sauber von den Modulen und hilft dem Scanner beim Rekonstruieren.
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Auf echten Geräten testen
Nach jeder Design-Änderung mit mindestens zwei Handys aus der realen Entfernung testen — einmal iOS, einmal Android, einmal bei schlechtem Licht. Ein Code, der nur unter der Schreibtischlampe funktioniert, funktioniert nicht.
Farben, Kontrast und Verläufe
- Dunkle Module auf hellem Grund. Invertierte Codes — hell auf dunkel — lesen viele Kameras unzuverlässig.
- Kontrastverhältnis von mindestens 4:1 zwischen Modul- und Hintergrundfarbe, besser deutlich mehr.
- Gelb, Hellgrün und Pastelltöne als Modulfarbe sind riskant: Sie sind im Kamerabild kaum von Weiß zu unterscheiden.
- Verläufe funktionieren, solange der hellste Punkt des Verlaufs noch klar dunkler ist als der Hintergrund.
- Der Hintergrund sollte einfarbig bleiben. Ein Foto hinter dem Code kostet mehr Lesbarkeit, als das Logo an Wirkung bringt.
Was Logo und Ruhezone miteinander zu tun haben
Beide zehren an derselben Reserve. Ein Logo verbraucht Fehlerkorrektur, eine beschnittene Ruhezone erschwert dem Scanner das Auffinden des Codes. Wer beides gleichzeitig macht — Logo einbetten und den Code bis an die Layoutkante schieben — stapelt zwei Risiken und wundert sich über die Ausfallquote.
Vier Module Rand rundherum sind Pflicht, auch und gerade bei gebrandeten Codes. Wenn der Platz im Layout knapp ist, verkleinere lieber das Logo als die Ruhezone.
Dateiformate fürs Branding
Lade das Logo möglichst als SVG oder als PNG mit transparentem Hintergrund und mindestens 500 px Kantenlänge hoch. Ein aus einer Präsentation kopiertes Logo mit weißem Kasten sieht im fertigen Code aus wie ein Fehler.
Exportiere den fertigen Code als SVG, wenn er in den Druck geht. Ein Logo mit weichen Kanten in einem hochskalierten PNG ist der schnellste Weg zu einem Code, der auf dem Bildschirm perfekt und auf dem Plakat gar nicht funktioniert.
QR-Code mit Logo erstellen
Logo hochladen, Fehlerkorrektur auf Q oder H, Vorschau prüfen, als SVG exportieren.
Code mit Logo gestaltenHäufige Fragen
Wie groß darf das Logo im QR-Code sein?
Etwa 20 % der Codefläche sind eine sichere Obergrenze, wenn die Fehlerkorrektur auf Stufe Q oder H steht. Technisch kann Stufe H bis zu 30 % Störung ausgleichen, aber diesen Puffer brauchst du für Druckschwankungen, Kratzer und schlechtes Licht — plane ihn nicht für das Logo ein.
Welche Fehlerkorrektur brauche ich für ein Logo?
Mindestens Stufe Q (rund 25 %). Stufe H (rund 30 %) ist die richtige Wahl bei kleinen Codes unter 3 cm, auf glänzenden oder laminierten Oberflächen, bei Textil- und Gravurdruck sowie überall dort, wo der Code Abnutzung ausgesetzt ist.
Kann ich die Ecken des QR-Codes anpassen?
Ja, Modulform und die Form der drei Positionsmarker lassen sich gestalten. Wichtig ist, dass die Marker als Quadrat-im-Quadrat erkennbar bleiben und sich deutlich vom Hintergrund abheben — daran orientiert sich der Scanner, um den Code überhaupt zu finden.
Warum wird mein Code mit Logo nicht mehr erkannt?
In fast allen Fällen ist einer dieser vier Punkte die Ursache: das Logo ist zu groß, die Fehlerkorrektur steht noch auf M, der Kontrast zwischen Modulen und Hintergrund ist zu gering, oder die Ruhezone wurde beschnitten. Setze die Fehlerkorrektur auf H, verkleinere das Logo auf ein Fünftel und teste erneut.